Filmfetch-Team

MAGDA WYSTUB

Die Filmerei habe ich recht spät für mich entdeckt. Über lange Jahre habe ich in verschiedenen Initiativen versucht, die Welt ein wenig besser zu machen. Schließlich beschloss ich, meinen politischen Aktivismus auch theoretisch zu untermauern und begann zu studieren. Mein Studium der Soziologie, Polonistik sowie Publizistik und Kommunikationswissenschaften schloss ich 2006 mit einer kulturkritischen Arbeit im Bereich Postkolonialismus ab, die ich im Anschluss im LIT-Verlag publizierte. Davor und währenddessen habe ich in den unterschiedlichsten Jobs gearbeitet: als Möbelschlepperin und Zeichen-Aktmodell, als Taxifahrerin und Klettertrainerin.

Dann entdeckte ich schließlich 2007 das dokumentarische Filmemachen. Zwischen 2007-2011 entstand in einem Learning-By-Doing-Prozess mein Debütfilm Yes, We Are. Diese No-Budget-Produktion über die Perspektive von lesbisch-queeren Frauen in Polen auf die gesellschaftlichen Veränderungen nach 1989  erfuhr weltweit auf zahlreichen Filmfestivals Aufmerksamkeit und Anerkennung.

In fast allen meinen eigenen Filmprojekten stehen stets rebellische oder marginalisierte Subjekte im Fokus. Denn das Filmemachen ist für mich mehr als eine reine Kunstform. Vielmehr ist es ein künstlerisches Mittel, Denkprozesse und gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen.

TALI TILLER

The camera provides me with a tool to do something meaningful—telling a story, creating art, or giving visibility to causes that are important to me. As a photographer and filmmaker, I like to explore themes around queer politics and the body, anti-racism, social movements, sexuality, identity, belonging and expression. Whenever I step behind the camera, my goal is to connect with the people in front of it and give them a voice to tell their story.

After receiving a degree in photography in 2007 from Wizo Academy in Haifa, Israel, I started my own production company Life Journey on Film. In the span of 5 years, I produced dozens of  biographical documentaries, telling the stories of Holocaust survivors and people who came to Israel from different regions. In 2012, I moved to Berlin, where I currently live and work. Here, I also directed and produced my personal documentary film My Two Polish Loves, which premiered in Berlin in July 2017.

 

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